Fassadenbeleuchtung

Fassadenbeleuchtung in der Altstadt

Für mehr Attrativität und Sicherheit

Der Altstadtarbeitskreis von Lüdinghausen Marketing hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Immobilienbesitzer in Lüdinghausen angesprochen, um die Altstadtfassaden in der dunklen Jahreszeit und in den Abendstunden attraktiv in Szene zu setzen und so auch das Sicherheitsempfinden zu stärken. Dabei konnten die Aktiven auf Mittel des Verfügungsfonds der Stadt Lüdinghausen zurückgreifen, mit denen die Hälfte der Anschaffungskosten finanziert werden konnten. 



„Wir sind von der Beteiligung überwältigt“, so Franz-Bernhard Tenberge vom Altstadtarbeitskreis. „85 Prozent der angesprochenen Immobilienbesitzer haben sich beteiligt. Das zeugt von Gemeinsinn, aber auch vom Wunsch, die Altstadt als lebendiges Zentrum der Stadt zu erhalten.“

 

Lichtplaner Manfred Döpper hat das Konzept nach verschiedenen Kriterien entwickelt. „Zum einen soll ein einheitliches Erscheinungsbild der Altstadt er-reicht werden. Dabei sind nicht nur der Marktplatz, sondern auch die Altstadtstraßen und vor allem die Zuwegungen zu den Parkplätzen entscheidend. Die Wege in die Altstadt sollen sicher und attraktiv sein.“ Ausdrücklich verweist Manfred Döpper zum anderen auf die Umweltverträglichkeit der Installationen. Es sind LED-Leuchten mit einer Farbtemperatur unter 3000 Calvin und hoher Energieeffizienz verbaut worden. 

 

Weiterhin ist es das Ziel, die Illuminationszeiten in den Abend- und Morgen-stunden zu vereinheitlichen und insektenfreundlicher zu gestalten. „Ausgehen am Abend soll Spaß machen und eine angenehme Atmosphäre durch Illumination lädt dazu ein. Gleiches gilt auch für den Besuch des Wochenmarktes im Winter. Nachts durchzuleuchten ist aber unnötig und nicht zielführend. Daher sollen die Zeitschaltuhren künftig noch einheitlicher eingestellt werden.“, so Stefan Wiemann, Geschäftsführer von Lüdinghausen Marketing.

 

 

 

Bei einem geplanten Rundgang zur Feineinstellung der Beleuchtung wollen sich die Akteure ein Bild darüber verschaffen, an welchen Stellen Strahler noch besser auszurichten sind, möglicherweise zu dimmen oder auch auszutauschen sind. So soll nicht nur die beste Optik erreicht werden, sondern auch der Umweltverträglichkeit Rechnung getragen werden. 

 

Zum vorläufigen Abschluss des Projektes soll unter Maßgabe der dann gültigen Corona-Schutzverordnung bei einem offenen Rundgang für alle Interessierten das Lichtkonzept erläutert werden. „Immobilieneigentümer, die sich noch für die Umsetzung einer Fassadenbeleuchtung interessieren, können sich aber auch jetzt noch gerne an uns wenden.“, so Citymanagerin Sabine Nitschke von Lüdinghausen Marketing.