St. Antonius-Kloster

Das Antoniuskloster ist ein dreigeschossiges Backsteingebäude. Es handelt sich um ein Kloster der „Franziskanerinnen der Buße und der christlichen Liebe“, deren Orden am 10. Mai 1835 im niederländischen Heythuysen von Catharina Damen – ihr Ordensname lautete Schwester Magdalena – gegründet wurde.

Die Grundsteinlegung des Klosters erfolgte 1895, im darauffolgenden Jahr wurde es eingeweiht und 1904/1905 um einen Schulteil ergänzt. Der Schulbetrieb startete bereits 1894, damals noch in einem Wohnhaus in der Münsterstraße als „Katholische Töchterschule“. Begonnen wurde zunächst mit 22 Schülerinnen, schon 1901 waren es 102. Drei Jahre später entstand eine sogenannte Übungsschule für angehende Lehrerinnen. Die Mädchenschule ging 1975 in städtische Trägerschaft über und wurde zum städtischen Gymnasium.

Heute leben rund 40 Schwestern im Kloster. Die Franziskanerinnen schätzen die Vielfalt der Kulturen, daher ist internationaler Besuch im Provinzhaus in Lüdinghausen keine Seltenheit. Zusätzlich gibt es viele Angebote für Frauen wie Kloster auf Zeit, Exerzitientage oder geistliche Begleitung. Auch ein Blick hinter Klostermauern kann Gruppen gewährt werden.

In den ehemaligen Klostergarten wurde vor etwa 20 Jahren das Seniorenheim Antoniushaus gebaut. Dort sind Schwestern in der Betreuung, der Pflege oder in der Verwaltung tätig.

Der Name des Antoniusklosters geht auf den im 13. Jahrhundert lebenden Franziskanermönch „Antonius von Padua“ zurück. Dieser wurde durch seine mitreißende und geistreiche Lehr- und Predigttätigkeit bekannt.


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