Lüdinghausen, die Wasserburgenstadt

Wohl keine weitere Stadt in Deutschland hat eine so hohe Wasserburgendichte wie Lüdinghausen. Hier finden Sie Portraits der vier lüdinghauser Burgen.


Man sieht der Burg Vischering immer noch an, dass sie im Mittelalter zur Verteidigung gegen Feinde gebaut wurde. Wehrmauern, Wassergräben und Schießscharten erzählen ihre eigene Geschichte von der Entstehung der Burg im Jahre 1271. Für die zahlreichen Besucher aus aller Welt sind die Zugbrücken nun heruntergelassen, denn die Burg beherbergt heute ein Museum. Hier kann man in die Welt des Mittelalters eintauchen. Der Kreis Coesfeld hat aus der Burg außerdem ein Kulturzentrum mit Ausstellungen und Konzerten gemacht.

 

 

Die Geschichte der Renaissanceburg reicht bis ins 12. Jahrhundert. Wo vor 500 Jahren die geistlichen Herren des Doms zu Münster tagten, bietet heute das soziokulturelle Zentrum in der Burg Lüdinghausen (Lebens-)Räume für Kunst und Kultur, Unterricht, Tagungen, Sitzungen, Seminare und Ausstellungen. Der repräsentative Kapitelsaal schafft die festliche Atmosphäre für Konzerte, Empfänge und stilvolle Veranstaltungen. Auch heiraten kann man in der Burg Vorburg mit Tor- und Bauhaus sind bewohnt, bzw. beherbergen Schulungsräume der VHS und die Fahrradstation.



1271 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt. Ehemals war sie eine befestigte Anlage mit Wall, Graben, Pforten und Bergfried; übrig nur der Herrenhausflügel aus dem 16. Jahrhundert.Wer heute die Burg besichtigt, sieht leider nur noch die Reste des Herrenhauses aus dem 16. Jahrhundert. Sehr interessant anzuschauen ist heute aber die historische „Freiheit Wolfsberg“, die zu der Burg Wolfsberg gehört. Diese erkennt man an einer halbkreisförmig angeordneten Bebauung hinter der Burg. Dort lebten die Abhängigen der Burg, die keine Stadtbewohner waren und so auch keine Stadtrechte besaßen.

Mit einem Durchmesser von einem Kilometer, vier mächtigen Vorburgen und einem Wasserring von ca. 30 000 qm ist die Burg Kakesbeck eine der größten, mittelalterlichen Wehranlagen des Münsterlandes. Heute befindet sich auf der Burg die Reitakademie Burg Kakesbeck unter der Leitung von Marius Schneider von dem Gestüt Moorhof. Hier wird die Reitkunst als Kulturgut, sowie die Kunst mit Greifvögeln zu jagen, gelebt und erhalten. Als Besucher fühlen Sie sich für einen Moment in das Mittelalter zurück versetzt.

 

 



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