Preußischer Reformer

Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom und zum Stein (1757-1831)


Nachdem der in Nassau geborene Heinrich Friedrich Karl in der Verwaltung der westlichen preußischen Provinzen gearbeitet hatte, wurde er Minister für Wirtschaft und Finanzen in Berlin. Zusammen mit Karl August von Hardenberg war er nach dem Frieden von Tilsit ab 1807 der Hauptbetreiber der Preußischen Reformen.

Wegen seiner antinapoleonischen Haltung musste er 1808 ins Exil gehen. 1812 wurde er Berater des russischen Zaren Alexander I. Während der Befreiungskriege verwaltete er die von Napoleon zurückeroberten Gebiete in Deutschland und Frankreich.

Von seinem Alterssitz auf Schloss Cappenberg (ab 1816), wo er auch verstarb, nahm er als Mitglied des Kreistages Lüdinghausen regelmäßig an dessen Sitzungen teil.